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Endlich hat es geklappt. Ich kann im Ausland arbeiten. Von Juni bis voraussichtlich Ende Oktober bin ich beruflich im Königreich von Saudi Arabien unterwegs.
Heute ist mein 23. Tag in Saudi Arabien. Ich habe bereits unglaublich viel erlebt und möchte meine Erlebnisse mit euch teilen. Dies ist der erste Blogeintrag meiner Saudi Arabien Reise.
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Wecker klingeln – Aufstehen, quer durchs Zimmer rennen, wecker ausschlagen – Bad, Küche, Schuhe, Haustür, Auto, Stuhl im Raum 104 der dualen Hochschule BW Campus Friedrichshafen -Vorlesung.
Das war der einfache Teil. Schwierig wird es dann, die Vorlesungen, die dazu parallel laufenden Software-Projekte, die Studienarbeit, die Vorbereitung für die Bachelorarbeit, die Bewerbungen und die ganzen anderen Arbeiten unter einen Hut zu bringen – mehrmals am Tag von einer Aufgabe zur nächsten umzuschalten. Nebenbei lebt man ja dann auch noch. Man möchte den Abend mit der Freundin oder seinen Freunden verbringen. , zwischen drin surft man noch viel zu lange im Internet. Wenn man gegen Mitternacht nach Hause kommt, ließt man dann noch 1-2 Kapitel aus dem Buch, dass auf dem Nachttisch liegt, und fällt dann irgendwann in den Schlaf.
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Wecker klingeln – Aufstehen, quer durchs… kennen wir ja schon.
So, oder so ähnlich läuft es jeden Tag bei mir. Unter der Woche genauso wie am Wochenende. Am Ende der Woche möchte man ja dann die versäumten Freizeitaktivitäten nachholen und ist ebenfalls die ganze Zeit auf Achse. Hell, dunkel, hell, dunkel, hell, dunkel, Montag. Und wieder dreht sich das Karussel.
Manchmal passiert es auch, dass sich meine Termine überschneiden. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es daran liegt, dass ich evtl. zu viel mache, oder ob ich einfach zu verplant bin und mehreren leuten zur gleichen Zeit zusage. Manchmal liegt es auch einfach an dem schlecht ausgebauten Nahverkehrsnetz in meiner Stadt. Wenn man kein Auto besitzt, ist man halt schon mal ne Stunde mit dem Bus unterwegs.
Komisch ist nur, dass es mit der Zeitplanung funktioniert. Meistens zumindest. Überspannt man den Bogen, stolpert man, fliegt auf die Schnauze und ist erst mal ne Woche krank. Ist mir letztens erst passiert. Da fragt man sich dann, ob man es vielleicht übertrieben hat – ob man vielleicht etwas weniger unternehmen sollte – sich öfters mal ne Ausszeit gönnen sollte. Hab ich auch schon mal ausprobiert – einfach mal nichts tun. Den ganzen Tag. Hab allerdings nicht lange durchgehalten. Nach ner halben Stunde wurde mir langweilig. Ist halt nicht mein Ding.
Vielleicht wird es sich in den nächsten Jahren ändern. Vielleicht auch nicht. Im Moment läuft es so eigentlich ganz gut. Gammeln kann man noch oft genug. Solange die Motivation da ist, kann man auch was reißen.